Zum Hauptinhalt springen
coffee, brownies & downies GmbH in Oberursel
Firma / Bewerbung

coffee, brownies & downies GmbH

Ort

Oberursel

Kategorie
Gesellschaftliche Wirkung

coffee, brownies & downies: Inklusives Lieblingscafé mit gelebter Teilhabe in Oberursel

Max Luscher und Roland Braza von coffee, brownies & downies GmbH in Oberursel

Das Café coffee, brownies & downies aus Oberursel tritt beim Hessischen Gründerpreis 2026 in der Kategorie „Gesellschaftliche Wirkung“ an. Gegründet von Max Luscher und Roland Braza, verbindet das Unternehmen hochwertige Gastronomie mit einem inklusiven Arbeitskonzept. Im Mittelpunkt steht ein verbreitetes Problem: In der freien Wirtschaft sind Arbeitsplätze, an denen Menschen mit und ohne Behinderung gleichberechtigt zusammenarbeiten, bislang kaum vorhanden. Das Team möchte Inklusion aus geschützten Sonderstrukturen heraus in die Mitte der Gesellschaft holen und sie wirtschaftlich tragfähig machen.

Im Café arbeiten Menschen mit und ohne Behinderung unbefristet und gleichberechtigt im ersten Arbeitsmarkt zusammen. Das Konzept setzt auf ein gehobenes Ambiente, gute Speisen und einen besonderen Service, den die Gründer als „Herzenswärme“ beschreiben. Digitale Abläufe wie das Bestellen und Bezahlen per QR-Code ergänzen den Betrieb. Zielgruppe sind Gäste jeden Alters: Das Haus möchte das Lieblingscafé für alle sein und echte Begegnung statt Berührungsängste ermöglichen. Die beiden Gründer bringen dafür ergänzende Erfahrung mit, Max Luscher aus der internationalen Hotellerie und Gastronomie, Roland Braza aus dem Finanz- und Beteiligungsbereich.

Das Café in Oberursel beschäftigt elf Menschen mit Schwerbehinderung in regulären Arbeitsverhältnissen und beweist, dass Inklusion auch wirtschaftlich funktionieren kann. Nach der Gründung befindet sich das Unternehmen in der Wachstumsphase: Das Team wird erweitert, Prozesse werden optimiert und die Bekanntheit ausgebaut. Mit einer Bewertung von 4,9 von 5 Sternen bei Google zählt der Betrieb zu den am besten bewerteten Gastronomiekonzepten im Rhein-Main-Gebiet. Ergänzt wird das Angebot durch einen Onlineshop mit Kaffeespezialitäten eines Partners.

Für die Zukunft planen Max Luscher und Roland Braza eine Expansion über ein Franchise-Modell, um das Konzept deutschlandweit zu verbreiten. So sollen weitere Cafés mit echten Perspektiven für Menschen mit Behinderung entstehen und zugleich die gesellschaftliche Diskussion über gelebte Inklusion vorangetrieben werden. Als Begegnungsort baut das Café Barrieren ab und zeigt, wie selbstverständlich Inklusion im Alltag sein kann.